“Na, Marketing ist Werbung!” – denkst du dir vielleicht. Doch das ist so nicht ganz richtig. Werbung ist eine Maßnahme des Marketings.

Marketing umschließt alle Maßnahmen, die dein Unternehmen anwendet, um am Markt Fuß zu fassen, bekannt zu werden und Interessenten in Kunden umzuwandeln.

Doch wir fangen jetzt mal von vorne an, damit du am Ende dieses Artikels genau weißt, was Marketing ist und was du für dein online Business brauchst.

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Marketing von

Was genau ist denn nun dieses Marketing?

Per Definition ist Marketing folgendes: “alle Aktivitäten eines Unternehmens, den Absatz durch Betreuung der Kunden, Werbung, Beobachtung und Lenkung des Marktes sowie durch entsprechende Steuerung der eigenen Produktion zu fördern” Quelle: Google

Einfach ausgedrückt: Alles was du und dein Unternehmen tun, um bekannt zu werden, Interessenten und Kunden zu erreichen ist Marketing. Also auch Werbung, wenn du denn welche schaltest.

Braucht man denn wirklich Marketing?

Naja, also ja. Du brauchst auf jeden Fall Marketing und eine Strategie für deinen Erfolg.

Früher gab es kaum zwei Bäcker in einem Dorf. Der Wettbewerb hat sich recht schnell geklärt, durch die Qualität der Produkte. Auch die Sympathie des Verkäufers/Bäckers ist entscheidend gewesen.

Heute ist das eigentlich genauso, doch aufgrund der Menge der verschiedenen Bäcker genügt es nicht auf diese beiden Punkte zu setzen. Wie viele Bäcker-Ketten kennst du?

Wie kann sich nun der eine Bäcker von dem anderen Bäcker abheben? Genau das ist Marketing. 

Stelle deine Besonderheiten raus und mache Unterschiede klar. Finde auch ein Angebot, dass deine Mitbewerber NICHT haben. 

Ich gehe zum Beispiel gern zu dem Bäcker, der diese leckere Streuselschnecke hat. Der andere Bäcker hat diese nicht.

Dein Marketing braucht ein Ziel

Kommen wir zu unserem Lieblingsthema: Ziele. Alles, was du in deinem Leben machst, sollte ein Ziel haben. Dein Sport, dein Business, deine Beziehung, dein Leben und natürlich dein Marketing.

Natürlich hast du für alles ein Ziel, aber hast du dir das bewusst gesetzt und ist es dir immer klar vor Augen?

Ein Ziel weist dir den Weg und lässt alles für dich geschehen. Setz dir also ein Ziel und bestimme, welchen Weg dein Unternehmen einschlägt.

Hoffen ist keine Strategie, wie wir immer sagen und Chaos oder planloses arbeiten ist kein guter Wegweiser.

Mögliche Ziele deines Marketings sind:

  • Umsatz
  • Marktanteile
  • Preisniveau
  • Gewinn

Außerdem solltest du folgende “weiche” Ziele berücksichtigen:

  • Markenbekanntheit
  • Kaufintensität
  • Kundenbindung
  • Fan-Gemeinschaft
  • Kundenzufriedenheit

Was du über Marketing wissen solltest

Marketing ist ein sehr komplexes Feld und wenn ich dir die 4 P’s erklärt habe, wird dir klar sein, warum Marketing nicht gleich Werbung ist.

Die 4 P´s sind:

  • Product (Produktpolitik)
  • Price (Preispolitik)
  • Promotion (Kommunikationspolitik)
  • Place (Vertriebspolitik)

2 Schritte zu deiner Marketing-Strategie

Aus den 4 P’s entwickelst du deine Strategie für deine Zielgruppe. Also Ziel plus Zielgruppe plus Produkt plus Budget = Ergebnis.

Ich gebe dir ein Beispiel mit dem Bäcker.

Ein Bäcker eröffnet und würde gern der bekannteste und leckerste Bäcker in ganz Deutschland werden. Das ist ein sehr großes Ziel, also die Vision. 

Das erste Ziel ist: in unserer Stadt kennen uns alle, kommen gern zu uns und erzählen anderen von uns.

Unsere Zielgruppe sind bewusste Leckermäulchen, die gern Bio kaufen.

Wir haben festgelegt, dass unsere Produkte ein bisschen teurer sind als bei der Konkurrenz, dafür bieten wir besonderen Service an, der sich schnell herumsprechen wird.

Das Budget ermöglicht uns verschiedene Marketing Kanäle zu nutzen, wie Instagram mit unserem eigenen #, der auch von unseren Kunden genutzt wird. Außerdem sind Radio und Plakat Werbung geplant.

Anhand dieses Beispiels kannst du das für dich und dein Unternehmen weiter ausführen. 

Es ist klar, worauf es hinausläuft, richtig? Weiter unten gebe ich dir dann noch ein Beispiel für Online Marketing und dein online Business.

Welche Arten von Marketing gibt es?

Das ist eine weitere Frage, die du dir vielleicht stellst, wenn du dich mit dem Thema beschäftigst.

Erstmal aufgelistet:

  • Network-Marketing
  • Guerilla Marketing
  • Event Marketing
  • PR-Marketing
  • Influencer Marketing
  • Empfehlungsmarketing
  • Social Media Cross Marketing

Dann begegnen dir noch folgende Begriffe:

Push und Pull Marketing, dazu gleich mehr.

Was denn jetzt?

Ok, ich versuche mal ein bisschen Licht in diese ganzen Worte zu bringen.

Während des Krieges gab es auch schon Werbung. Die Unternehmen warben für die Herstellung der im Krieg benötigten Dinge.

Es ging also um Produktion.

Aufgrund des steigenden Wettbewerbs, wurde Werbung immer Interessanter.

Diese Werbung konnte in Zeitungen, im TV und im Radio veröffentlicht werden.

Durch immer bessere Techniken in der Produktion und mehr Werbung im Privatfernsehen kam es zu einer Werbe-Toleranz.

Bisher wurde viel Push-Marketing getrieben.

Beim Push geht es um direkte Kommunikation, wie hier zum Beispiel: “Kaufen Sie jetzt zum halben Preis”

Oder auch Newsletter Anmeldungen im Tausch mit einem Freebie ist Push Marketing.

Pull Marketing ist weicher und setzt vorwiegend auf Kommunikation mit Interessenten

Durch die Werbe-Toleranz musste eine neue Idee her.  Die Entwicklung ging in Richtung Pull Marketing. Also indirektes verkaufen. 

Dialog, Netzwerk und Content stehen im Vordergrund. Abgedroschene Verkaufsphrasen und druckiges Verkaufen wird nicht mehr gern gesehen.

Das Ende vom Lied ist jedenfalls aktuell so, dass es zwei Schwerpunkte braucht, um im heutigen Marketing durchzustarten: 

Kreativität UND Analyse Fähigkeiten. 

Doch dazu später mehr. Wir wollen noch ein paar Begriffe klären.

Schauen wir uns mal die interessantesten (meiner Meinung nach) Marketingstrategien an und wie es dann in der Realität aussieht.

Empfehlungsmarketing

Das ist auf jeden Fall good-to-have. Es bedeutet im Endeffekt, dass du und dein Unternehmen per Empfehlung neue Kunden bekommt. Du musst dir also etwas einfallen lassen, damit andere weitererzählen, was sie bei dir gemacht haben und warum jemand anderes auch unbedingt bei dir kaufen sollte.

Eventmarketing

Bei dieser Strategie nutzen Unternehmen ein Live Event, um ihre Produkte zu promoten und ihre Markenbekanntheit zu stärken.

Meistens nutzen diese Unternehmen übrigens online Marketing, um das Event zu füllen. Es grenzt sich also nicht immer alles voneinander ab.

Gute Beispiele sind übrigens Coca Cola und Red Bull oder auch Tony Robbins und Richard Bandler nutzen es. Der Vorteil hier sind die erzeugten Emotionen, die zu Kundenbindung und Kauf führen.

Network Marketing

Das kennst du sicherlich von Kosmetik oder Abnehm-Produkten. Du verkaufst Produkte und erhältst eine Provision. Je größer dein Team, desto mehr verdienst du mit, desto höher deine Einnahmen.

Kann funktionieren, wenn dir Netzwerken liegt und du hinter dem Produkt stehst.

Influencer Marketing

Übrigens, kleine Nebeninfo: neben dem Influencer gibt es jetzt auch schon Sinnfluencer 😉 Angefahren oder? 

Also, der Influencer ist quasi das Frontgesicht für ein Produkt oder viele Produkte. Er hat eine hohe Reichweite und viele Menschen, die am besten zu ihm aufschauen und alles haben wollen, wie er oder sie.

Bestes Beispiel dafür ist Detlev D. Soost. Er hat zu Beginn ein Fitnessprogramm verkauft, bzw. war das Gesicht dazu, dass nicht sein eigenes war.

Social Media Cross Marketing

Ich habe mich getraut hier schon wieder ein bisschen zu mischen. Also Social Media Marketing bedeutet, dass du über verschiedene oder einen Social Media Kanal deine Interessenten erreichst und zu Kunden machst.

Cross Marketing oder Crossmediales Marketing meint, dass du für mehrere Kanäle produzierst.

Content Marketing

Einher mit der Social Media Strategie geht das sogenannten Content Marketing. Das ist übrigens eine super softe below-the-line oder pull Strategie. 

Es geht darum deine Interessenten über Inhalte abzuholen, ihre Probleme zu lösen und damit ein Vertrauen aufzubauen. 

Verkaufen geschieht dann quasi nebenbei.

Online Marketing

Und dann kam das Internet. Die klassischen Kanäle wurden nun durch neue Angebote und Möglichkeiten ergänzt.

Wie du sicher in dem Exkurs schon bemerkt hast, vieles greift ineinander und so ist es auch beim online Marketing.

Auch hier startest du mit deinem Ziel, der Zielgruppe, deiner Botschaft (Kommunikation), dem Produkt und Vertrieb. Das bleibt also gleich.

Welche Möglichkeiten du online hast, um deine Zielgruppe zu erreichen, deinen Brand zu stärken und vor allem langfristig Kunden zu generieren, das zeigt die folgende Grafik.

Und damit du deine kurzfristigen und langfristigen Pläne ordnen kannst, finde ich die Customer Journey super hilfreich.

Werde dir klar über die unterschiedlichen Eigenschaften der Kanäle und Instrumente, um die richtige Strategie zu entwickeln. Schaffe viele Touch-Points für deine Interessenten, um sie “aufzuwärmen”, bis sie quasi von selbst kaufen. Parallel baust du damit deine Marke auf.

Hier kommt noch dein Beispiel für ein online Business.

Nehmen wir einmal an, der Bäcker von oben, macht weiter. Er hat schon einen Instagram Kanal und seinen eigenen #.

Er betreibt auf seinem Instagram Kanal sogenanntes Content Marketing, um seine Zielgruppe zu erreichen und auf sein Angebot aufmerksam zu machen.

In seinem Geschäft kann man vor einem coolen Aufsteller sein Instagram Bild machen. (Das ist gut für die Stärkung des Brands, die Reichweite und Kundenbindung)

Der Bäcker nutzt also Social Media Marketing und Content Marketing für sich.

Ich würde hier zusätzlich noch E-Mail Marketing empfehlen und natürlich SEO, also Suchmaschinen Optimierung zu nutzen.

Einen Blog kann ich mir auch vorstellen.

Dieser Bäcker kann mit all diesen Möglichkeiten ein ganz besonderes Erlebnis für den Kunden schaffen.

Das ist Marketing. Leuchten deine Augen auch? Ich bin Feuer und Flamme.

Ich hoffe du hast jetzt eine Idee, was Marketing für dich und dein Business bedeutet.

.Fazit:

Marketing und auch online Marketing ist ein spannendes und ziemlich umfangreiches Feld. Wenn es nicht dein Kerngebiet ist und du auch kein Interesse hast, dich damit zu beschäftigen, dann gib es ab. 

Es gibt viele Online Marketing Firmen und Agenturen, die hervorragend sind. Schau welche Zielgruppe ihre Spezialisierung ist, um die richtige Agentur für dich zu finden.

Auch eine virtuelle Assistenz kann dich bei vielen Dingen aus dem online Marketing unterstützen. Wenn du also die Pläne und Strategien schmieden möchtest und nur die Fachkraft-Arbeit abgeben möchtest, dann lass dich dabei unterstützen.

Lass dich nicht abschrecken von all den Möglichkeiten. Starte mit einem Kanal, an einem Punkt. Alles andere baut sich nach und nach von selbst auf. Dein Business ist ein Marathon, kein Sprint. Deswegen musst du auch nicht alles auf einmal machen.

Was du nun tun musst

Wir raten dir dazu, dir nicht alles selbst beizubringen. Das kostet dich zu viel Kraft, Zeit und Geld.

Spare dir das und starte mit jemandem an der Seite durch, der weiß, worum es geht und das schon selbst ausprobiert hat.

Wir sind Alex und Sandra und seit vielen Jahren Unternehmer. Sandra hat im letzten Jahr über 50 Coaches dabei begleitet ihr online Business zu starten und digital aufzustellen.

Bist du bereit? Dann lass uns sprechen, wie wir gemeinsam arbeiten können.

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